EU-Strategie für den Donauraum: Neues Positionspapier zur stärkeren Verknüpfung mit dem EU-Haushalt 2028–2034 veröffentlicht

29.07.2026 14:50

  • MFR - EUSDR © EuroVienna

Die Zukunft des EU-Haushalts 2028–2034 wird auch für die Zusammenarbeit im Donauraum von großer Bedeutung sein. Der neue Leitfaden Aligning the EUSDR with the EU Budget 2028–2034: Delivering European Priorities in the Danube Region“ zeigt auf, wie die EU-Strategie für den Donauraum (EUSDR) künftig noch stärker mit europäischen Förderinstrumenten und politischen Prioritäten verbunden werden kann.

Die EUSDR ist eine von vier makroregionalen Strategien der Europäischen Union und bringt 14 Länder entlang der Donau zusammen. Ziel ist es, gemeinsame Herausforderungen in Bereichen wie Innovation, Klimawandel, Mobilität, Energie, Wettbewerbsfähigkeit und soziale Entwicklung durch verstärkte Kooperation zu bewältigen.

Wien spielt als größte Stadt im Donauraum und als europäischer Knotenpunkt zwischen West- und Südosteuropa eine zentrale Rolle bei der Bewältigung gemeinsamer Herausforderungen. Themen wie Klimawandelanpassung, nachhaltige Mobilität, Wasserwirtschaft, Innovation, Digitalisierung und soziale Entwicklung erfordern verstärkte Zusammenarbeit über Verwaltungsgrenzen hinweg.

Die EUSDR verfügt – wie andere Makroregionale Strategien der EU – über kein eigenes Budget. Ihre Umsetzung erfolgt daher über die Einbindung ihrer Ziele in bestehende europäische, nationale und regionale Förderinstrumente. Dieser sogenannte „Embedding“-Ansatz gewinnt im Kontext des neuen EU-Haushalts 2028–2034 weiter an Bedeutung.

Das aktuelle Positionspapier zeigt auf, wie die Prioritäten der Donauraumstrategie stärker mit den zukünftigen europäischen Schwerpunkten – darunter Wettbewerbsfähigkeit, grüne und digitale Transformation, Resilienz sowie territorialer Zusammenhalt – verknüpft werden können.

Neue Perspektiven: Öffentliche Einrichtungen, Forschungseinrichtungen, Unternehmen und zivilgesellschaftliche Organisationen können über die EUSDR ihre Kompetenzen und Erfahrungen im europäischen Kontext einbringen, neue Partnerschaften im Donauraum aufbauen und gemeinsame Projekte entwickeln.

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